Atomausstieg ist jetzt endlich beschlossene Sache. Endlich besteht wohl bei den 4 großen deutschen Parteien Einigkeit, auf Atomkraftwerrke verzichten zu wollen — auch wenn es bei jeder Partei unterschiedliche Urspünge hat. Jedoch die Show, die dei Igelpartei da hinlegt, kann nur Kopfschüttel verursachen.
Was wollen die Grünen den eigentlich? Mit der Novelle von 2002 des Atomgesetzes wurde festgelegt, dass die bestehenden Kraftwerke 32 Jahre am Netz bleiben dürften. Da das jüngste deutsche Atomkraftwerk 1989 ans Netz ging, wäre der Ausstieg frühestens 2021 erfolgt. Frühestens, denn man hätte nach damaliger Regelung ein älteres abschalten können und dessen “Reststrommenge” auf ein jüngeres übertragen und damit dessen Laufzeit verlängern können.
Jetzt will die schwarz-gelbe Regierung den Ausstieg analog (jedoch ohne Strommengenübertragung!) der damaligen Regelung bis spätestens 2022 erreichen. Da fällt den Strom-kommt-aus-der-steckdose-Politikern plötzlich ein, darauf bestehen zu wollen, dass der Ausstieg bis 2017 erfolgt sein soll. Die Frage hierbei: Wo soll der Strom dann herkommen, zumal die derzeitigen Wind- und Solarparks den Anteil der Atomenergie noch nicht auffangen können.
Die Igelpartei vergisst also ihre eigenen Gesetze aus ihrer Regierungszeit. Die Ökos stellen jetzt Forderungen auf, die sie schon damals nicht einhalten wollten. Die Laufzeiten waren von ihnen damals länger gesetzt. Sie haben es in der Regierungszeit nicht geschafft ein Endlager festzulegen. Die haben es nicht geschafft, ihre Idee der Energiewende auf sichere Füsse zu stellen: Unter ihrer Regierungszeit wurden Kohlekraftwerke gebaut, um den Energiebedarf decken zu können!
Der Affenzirkus, den die Igelpartei also mit ihrem Parteitag veranstaltet hat, war nichts weiter als Show. Und wieder einmal Volksverdummung!
